Fachbereich Spanisch

Die Fachgruppe Spanisch

¡Bienvenidos!

Spanisch an der Eichenschule – als 2. Fremdsprache ab Klasse 6 oder als 3. Fremdsprache im Wahlpflichtbereich ab Klasse 7

Warum es sich lohnt, Spanisch zu lernen

Jeder zehnte Erdbewohner spricht Spanisch. Es ist nach Englisch, Chinesisch und Hindi die vierthäufigste Sprache weltweit und die Landessprache in über 20 Ländern, von Spanien über Mittel- und Südamerika bis in große Teile der USA. Zählt man nur die Muttersprachler, so sprechen sogar mehr Menschen Spanisch als Englisch. Spanisch ist zudem Amtssprache der EU und der Vereinten Nationen.

Spanisch findet sich heutzutage in vielen Lebensbereichen wieder. Nicht nur Tango, Salsa und Flamenco sind über viele Grenzen hinaus beliebt, sondern spanischsprachige Popmusik von Juanes, Shakira oder Daddy Yankee erobert die Welt. Spanische Fußballclubs haben Anhänger nicht nur in Spanien. Kulinarische Köstlichkeiten aus Spanien und Lateinamerika wie Paella, Tapas, Tortilla, mexikanische Tacos, Fajitas etc. sind vielerorts beliebt. Ob Don Quijote, Pablo Picasso oder Penélope Cruz, auch in Literatur, Kunst und Film ist Spanisch vertreten.

Spanien ist ein beliebtes Urlaubsziel mit einer Vielfalt von Landschaftsformen, Freizeit- und Ferienangeboten. Von den Pyrenäen bis in die Sierra Nevada, vom Mittelmeer bis zum Atlantik, vom ruhigen Jakobsweg bis hin zu lebendigen Metropolen wie Madrid, Barcelona oder Sevilla. Auch Lateinamerika zieht mit Metropolen wie Buenos Aires, kulturellen Stätten wie Machu Picchu oder karibischen Stränden jährlich viele Touristen an.

Spanisch ist für diejenigen besonders interessant, die später z. B. ein Studium der Wirtschaft, Lehramt oder des Dolmetschens und Übersetzens anstreben oder in einer gehobenen Position in der Wirtschaft arbeiten möchten. Da viele deutsche Firmen Wirtschaftsbeziehungen nach Spanien und Lateinamerika besitzen, sind Spanischkenntnisse heutzutage auf dem Arbeitsmarkt mehr als gefragt, sodass sich Bewerber mit Spanischkenntnissen von anderen positiv abheben.

Spanischunterricht an der Eichenschule

Spanisch ist wie z. B. Französisch, Italienisch oder Portugiesisch eine romanische Sprache und kann daher als Basis für das Erlernen anderer romanischer Sprachen dienen. Spanisch hat eine vergleichsweise einfache Rechtschreibung und Aussprache, da die Schreibung meist auch der Aussprache entspricht. Dennoch gehört zum Erlernen dieser Sprache auch, wie zu jeder anderen, das Lernen und Üben von Vokabeln und Grammatik!

Zurzeit wird Spanisch an der Eichenschule von Frau Algie, Frau Bendig, Frau de la Torre und Frau Zegarra unterrichtet. Der Unterricht ist – ähnlich wie der Englischunterricht – kommunikativ ausgerichtet. Das heißt, es wird viel gesprochen; man lernt zunächst in kurzen Dialogen über sich selbst und das Lebensumfeld zu sprechen. Anhand eines guten Lehrbuchs und Arbeitsheftes mit CD/ CD-ROM werden die sprachlichen Fertigkeiten in den Bereichen Hörverstehen, Sprechen, Lesen, Schreiben und Mediation geübt. Zudem bietet die Eichenschule einen Sprachaufenthalt in Málaga (Spanien) an.

¡Hasta luego!

Bewertungskriterien

 
Im Fach Spanisch ergibt sich die Gesamtnote aus den schriftlichen (50%) und mündlichen (50%) Leistungen.
Die schriftliche Note setzt sich zusammen aus den Ergebnissen der vier Klassenarbeiten. In jedem Halbjahr werden zwei Klassenarbeiten geschrieben, wobei in Jahrgang 7 und 8 (Schuljahr 2016/17) eine Klassenarbeit durch die Sprechprüfung ersetzt wird.
Für die mündliche Note ist die mündliche Mitarbeit (Qualität und Quantität) im Unterricht entscheidend. Außerdem fließen in die mündliche Note verschiedene weitere Aspekte ein. Dazu zählen im Fach Spanisch vor allem die Ergebnisse von Tests, aber auch Präsentationen, Mappenführung u.ä. können einbezogen werden.
In Jahrgang 10, 11 und 12 (Schuljahr 2016/17) werden lediglich drei Klausuren geschrieben. In dem Halbjahr, in dem nur eine Klausur geschrieben wird, zählt die mündliche Note 60% und die schriftliche 40%.
Die Noten der Klausuren in den eben genannten Jahrgängen beinhalten die inhaltliche und die sprachliche Komponente, wobei der Inhalt mit 40% und die Sprache mit 60% in die Klausurnote einfließen. 
 
 
 
 
 
 

Sprachaufenthalt Málaga 2013

Seit 2011 gibt es an der Eichenschule die Gelegenheit, an einem Sprachkurs in Spanien teilzunehmen. Im Sommer 2013 fand bereits der dritte Sprachaufenthalt in Málaga statt.

Die Schüler/innen haben vormittags vier Stunden intensiven Sprachunterricht in kleinen Gruppen. Hier stehen einerseits grammatische Aspekte im Vordergrund und andererseits wird viel Wert auf das Sprechen der spanischen Sprache gelegt.

Am Nachmittag und am Abend werden verschiedene kulturelle Aktivitäten unternommen, sodass die Schüler/innen die Kultur Spaniens hautnah erleben und kennenlernen können (z.B. Stadtführung, Picasso Museum, Besuch einer Flamenco-Show). Am Wochenende steht in der Regel ein Ausflug auf dem Programm (z.B. Besichtigung einer Stadt).

Die Schüler/innen erhalten am Ende des Sprachaufenthaltes ein Sprachzertifikat der Sprachenschule.

Der folgende Bericht vermittelt einen kleinen Eindruck von dem Sprachaufenthalt in Málaga. Der Bericht wurde von Carolin und Celina verfasst:

Vom 26.08.2013 bis zum 08.09.2013 ging es für uns, 26 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen, nach Málaga. Wir kamen abends mit zwei Stunden Verspätung in der Sprachschule Málaga Sí an. Dort warteten unsere Gasteltern auf uns, bei denen wir zu zweit bzw. zu dritt für zwei Wochen wohnen werden. Den nächsten Vormittag schauten wir uns alle gemeinsam das Zentrum Málagas an. 

Wir hatten während der Woche jeden Vormittag Schule und Nachmittags tolle Aktivitäten, wie zum Beispiel einen Salsa- und einen Flamencotanzkurs, Stadtführungen, einen Tapa-Abend, eine Flamencoshow und vieles mehr. Mittags ging es immer für alle zu ihren Gasteltern nach Hause. Dort aßen wir dann etwas und hatten immer etwas Freizeit bis zur Nachmittagsaktivität.
Am Donnerstag erklommen wir die Alcazaba und Gibralfaro. Am Samstag haben wir dann einen Tagesausflug nach Sevilla gemacht und uns dort die Stadt angeschaut. Außerdem besuchten wir die „Casa de Pilatos“ und den „Plaza de España“ in Sevilla. Wir waren ca. um 01:00 Uhr nachts zuhause. Am nächsten Tag ging es zu einem spanischen Markt, welcher nur einmal im Monat stattfindet. Nachmittags trafen wir uns am Strand, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Montag ging es dann wieder mit dem Unterricht los. Da der Maler Pablo Picasso ursprünglich aus Málaga kommt, schauten wir uns dementsprechend auch sein Geburtshaus und das „ Museo Picasso“ an. Am letzten vollen Tag machten wir noch eine Katamaran-Tour vor der Küste Málagas. Zwischendurch wurde angehalten, sodass wir ins türkisfarbene Meer springen konnten. Dies war ein sehr gelungenes Abschlussevent. Am nächsten Tag hieß es dann um sechs Uhr aufstehen, den Koffer zu Ende packen, um das letzte gemeinsame Frühstück mit unserer Gastfamilie einnehmen zu können. Dann ging es wohl oder übel im Regen zur Sprachschule und danach zum Flughafen. Letzten Endes sind wir sehr froh, an diesem Sprachaufenthalt teilgenommen zu haben und können es nur jedem weiterempfehlen.

(Carolin und Celina)