Studienreise 2014 - Hochalpines Erlebniswandern und Bergsport

 

Vom 20. bis zum 26. September 2014 fuhren 14 Schüler und Schülerinnen des 11. Jahrgangs unter der Leitung von Frau Meyer-Reichmann und Herrn Treblin, gemeinsam mit seiner Frau Heidrun, im Rahmen einer Studienfahrt nach Österreich, genauer gesagt, nach Nauders am Reschenpass.

Nauders ist eine Gemeinde im Ländereck (Schweiz, Italien und Österreich) im Bundesland Tirol. Es erstreckt sich über eine Fläche von 90,3 Quadratkilometer und hat rund 1550 Einwohner. Die meisten Einwohner Nauders` leben von der Landwirtschaft und vom Tourismus.Von hier aus sind wir zu unseren täglichen Wandertouren gestartet.

Am ersten Tag in den Alpen stand Bergsport auf dem Programm – Unser „Abenteuer Alpen“ begann mit einer „Canyoning-Einsteigertour“. Im Neoprenanzug wurden wir an steilen Hängen nacheinander in eine Schlucht voll Wasser abgeseilt, sind von den wasserumspülten Felsen heruntergerutscht oder durch Bäche geschwommen. Hierbei konnten wir schon das erste Mal unsere Trittfestigkeit, unsere Kondition und unseren Mut testen.

Am zweiten Tag stand die Wanderung zur wildromantischen Uina-Schlucht von Schlinig (1726m) auf dem Programm. Auf dem Weg zur Schlucht mussten wir zunächst einen kleineren Berg erklimmen, von dem wir eine fantastische Sicht auf das Tal hatten. In der Schlucht selbst waren die zerklüfteten Gesteinsmassen und das Rauschen des Wassers sehr eindrucksvoll.

Nach der Wandertour haben wir uns, wie jeden Abend, im kleinen Schwimmbad unseres Hotels getroffen, um unsere Muskeln zu lockern, damit wir die kommenden Tage keinen Muskelkater bekamen. Unterhaltungsmöglichkeiten boten uns die im Hotel integrierte Sauna sowie Sozialräume, in denen Gesellschaftsspiele von unserer Gruppe begeistert ausgetragen wurden.

Am dritten Alpentag teilte sich unsere Gruppe in Paraglider und Gipfelstürmer auf. Ein Teil unserer Studienfahrt ging zum Paragliding ins Oberinntal, während der andere Teil den ersten Gipfel in einer Höhe von 3129 Metern erklomm.

Dazu sind wir nach Italien gefahren, das eine knappe Autostunde von unserem Ort entfernt war. Beim Aufstieg zum 3000er haben wir erneut Almkühe gesehen. Diesmal nur nicht auf Weiden, sondern mitten auf dem Weg, der zum Gipfel führte. Da haben wir die Möglichkeit genutzt, die Kälber zu streicheln.

Nach dem anstrengendem Aufstieg waren wir froh, den Berg im hinteren Schöneck endlich erreicht zu haben und verewigten uns im Bergbuch auf dem Gipfel.

Die folgenden Tage wanderten wir wieder alle gemeinsam. Selbstverständlich wollten all die, die paragliden waren, nun auch auf einen 3000er. Also versuchten wir zunächst, den Forgler zu besteigen. Dies scheiterte jedoch mitten auf dem Weg dorthin. Das lag daran, dass die Unfallgefahr aufgrund des starken Schneefalls zu hoch war. Stattdessen haben wir dann die tolle Landschaft genossen.

Am letzten Tag haben wir es schließlich doch geschafft, dass alle einen 3000er erreicht haben und wir zufrieden unseren Rückweg nach Hause antreten konnten.