Studienfahrt: Antikes Griechenland

Sonntagmorgen 02:00 Uhr. Der ein oder andere der 22 Teilnehmer, unter ihnen die beiden Lehrer Herr Birnbaum und Herr Janßen, würde wahrscheinlich lieber ausschlafen, jedoch galt es aufzubrechen zum Flughafen, von wo aus es nach Athen gehen sollte. Die Studienfahrt stand ganz unter dem Motto Antikes Griechenland. Nach dem der Hinflug überstanden war, der für einige weitaus schlimmer war, als man annahm, ging es direkt mit dem Transfer nach Korinth. Dort wurde der beeindruckende Kanal von Korinth bestaunt, sowie die dort aufzufindende Ausgrabungsstätte. Alle Sehenswürdigkeiten, die wir auf unserer Reise angeschaut haben, wurden von uns Schülern mittels eines vorher vorbereiteten Referat vorgestellt. Ziemlich bald stand fest, dass sogar das für uns pubertierende Schüler sehr interessant war. Danach ging es direkt an unser eigentliches Ziel: Tolo. Direkt am Strand zum Mittelmeer stand unser kleines Hotel und jeder fühlte sich sofort pudelwohl in dem kleinen griechischen Ort. Am darauffolgenden Tag konnten wir weiter antike Ausgrabungsstätten begutachten. Zuerst ging es nach Mykene, wo man vor allem den antiken Baustil noch gut erkennen konnte. Für die Meisten aus der Gruppe stand eines jedoch fest: Es ist eindeutig zu warm! Bis zu 39 Grad. Das sind wir aus Norddeutschland überhaupt nicht gewöhnt.

Anschließend ging es nach Epidaurus. Für viele war dies der interessanteste Pflicht-Programmpunkt. Das über 2000 Jahre alte Theater ist komplett durchdacht und erinnert teilweise noch an die heutige Bauweise. Beeindruckend war vor allem, dass man in den obersten Rängen immer noch alles verstehen konnte, was unten gesprochen wurde. Die Freizeit wurde dann am Strand liegend oder durch das Örtchen schlendernd verbracht. Der letzte Tag in Tolo führte nach Nafplion. Dort erwartete uns eine weitere antike Ruine. Der Nachmittag wurde selbstverständlich wieder am Strand genossen und klang mit einigen gemeinsamen Unternehmungen entspannt aus. Am darauffolgenden Tag war leider schon Abschied sagen angesagt. Und nun ging es auch endlich nach Athen selber. Wir konnten uns von der doch vorhandenen Schönheit der Stadt überzeugen, sahen uns die Altstadt an und schlenderten durch einige Läden, um Abends bei einem lauen Lüftchen gemeinsam in ein kleines sehr nettes Restaurant zu gehen und dort gemeinsam griechische Leckereien zu probieren. Abends haben wir als Gruppe dann noch die Beine in den Pool baumeln lassen und die unvergessliche Aussicht auf die Akropolis bei Nacht genossen. Gestärkt von einem fantastischen Frühstück wurde diese nun auch besichtigt. Wirklich beeindruckend, was die Griechen damals schon alles bauen konnten. Selbstverständlich ging es dann auch direkt zur Agora, wo man noch originale Scherben aus dem griechischen Scherbengericht bestaunen konnte. Nun mussten wir leider auch schon ein wenig wehmütig uns auf unsere Abreise am nächsten Tag vorbereiten. Trotz allem war es für die Meisten schön, als sie ihre Eltern wieder in den Arm schließen konnten.

Alles in allem war es eine unvergessliche Studienfahrt mit einer tollen Gruppe, von der wir lange zu berichten haben werden.

Von Linda Bredemeier