Umgang mit Konflikten

Beim Thema Konfliktkultur geht es darum, wie Probleme und Schwierigkeiten zwischen allen an Schule beteiligten Personen schnell und zielführend bearbeitet werden können. Es geht um folgende Fragen:

  • Wo bin ich mit meinen Konflikten und Problemen am besten aufgehoben?
  • An wen kann ich mich wenden, wenn ich an einer Stelle nicht weiterkomme?

An der Eichenschule ist es üblich und gewünscht, dass Probleme oder Konflikte zunächst von den direkt Beteiligten bearbeitet, bestenfalls gelöst werden. Erst wenn das nicht möglich ist, sollte der Kreis der Beteiligten erweitert werden. Das Ziel besteht darin, das Problem zunächst begrenzt zu halten und die Möglichkeiten und Institutionen an der Schule nutzen.

Ein Problem oder Konflikt zwischen Schülern, Lehrkräften oder Eltern sollte also zunächst auf der Ebene der Betroffenen bearbeitet oder gelöst werden (z. B. Schüler wenden sich zuerst an Klassen- oder Fachlehrer bzw. Eltern). Erst wenn eine Lösung zwischen diesen Personen nicht möglich ist, kann das Problem weitere Kreise ziehen und z. B. der Schulleiter eingeschaltet werden.

Folgende  Vorteile sollten genutzt werden:

  •  Schüler/-innen können sich trauen, die Lehrkraft anzusprechen, denn die weiß, das ist normal, ist Teil des Systems.
  • Eltern haben konkrete Ansprechpartner und Kontakt zu den direkt Betroffenen.
  • Lehrkräfte wissen, das Problem wird offen genannt, es wird etwas unternommen. Man agiert nicht hinter dem Rücken des anderen, sodass Missstände direkt angesprochen und abgestellt werden können.
  • Der Schulleiter weiß: Es wurde bereits versucht, Probleme im kleinen Kreis zu lösen, sie kommen nicht mehrfach gefiltert und variiert bei ihm an.