Schnitzel statt Pommes?!

Geplant war eine Studienfahrt nach Brüssel unter dem Motto „Politik in Europa“, doch einige Terroristen machten uns einen Strich durch die Rechnung.

Kurzfristig wurde auf Wien umgeplant und so hieß es „Schnitzel statt Pommes“. Somit begann unsere Studienfahrt am 30. Mai 2016 am Scheeßler Bahnhof.

Früh morgens trafen wir uns am Bahnhof und es ging nach Hamburg. Von dort aus ging es weiter mit dem ICE Richtung Wien. Ihr fragt euch, wie erträgt man so eine lange Zugfahrt? Ganz einfach - PlayStation und Fernseher waren mit im Gepäck. Herr Haß und Frau Hoppenstedt vertrieben sich die Fahrtzeit mit „interessanten“ Praktikumsberichten. Abends angekommen suchten wir unser Hotel, welches sich in einer Fußgängerzone nahe des Bahnhofs befand.

Dort verdeutlichten die „Bewacher“ uns den Unterschied zwischen Programm und „Freigang“. Nach dem Beziehen der Zimmer, machten einige Einkäufe oder erkundigten die Umgebung.

Der nächste Tag begann mit dem Frühstück, körperliche Anwesenheit war Pflicht. Danach machten wir uns auf zum Wiener Prater. Einige ließen es sich nicht nehmen, die Achterbahnen auszuprobieren. Von dort aus ging es zum Naschmarkt, dort erhielten unseren ersten richtigen „Freigang“. Nach dem Mittagessen ging es auf zum Stephansplatz und dort erhielten wir eine Stadtführung. Wir erkundeten die Wiener Altstadt leider im strömenden Regen. Danach hatten wir bis zur Bettruhe „Freigang“. Einige nutzten diesen für einen Opernbesuch in der Wiener Staatsoper.

Am Mittwoch stand Politik auf dem Programm! Wir erhielten eine Führung zum Thema Menschenrechte bei der UN. Anschließend ging es zur Hofburg, dem Sitz der OSCE. Dort hörten wir einen interessanten Vortrag über die Organisation. Einige Schüler, aus den Politikkurs von Herrn Haß, machten fleißig Notizen. Der Rest war geistig überfordert, dort zuzuhören. Aufgrund des Fehlverhaltens einiger Schüler bei der OSCE, wurde uns der „Freigang“ gestrichen und wir gingen zusammen mit unseren „Bewachern“ in einem Schnitzelrestaurant essen.

Donnerstag ging einigen ein Traum in Erfüllung. Einmal Prinz oder Prinzessin sein, hieß es im Schloss Schönbrunn. Wir lernten viel über die Habsburger und einige versuchten sich am Labyrinth im Schlossgarten. Bei der Gloriette schossen wir einige Gruppenfotos und erhielten das Programm für den Nachmittag. Es sollten Wiener Museen ganz nach dem eigenen Interesse besucht werden.

Vor dem Naturkundemuseum kam es zu einem unerwarteten Fotoshooting. Einige belustigten eine Hochzeitsgesellschaft mit einer mysteriösen Pferdemaske. Aufgrund des schlechten Wetters fiel das Grillen am Grillplatz aus. Stattdessen sind wir mit unseren „Bewachern“ in ein Restaurant am Donauufer gegangen. Dort ließen wir den Tag mit einem gemütlichen Abend ausklingen.

Der letzte volle Tag war angebrochen und begann sportlich mit einem drei Kilometer langen Fußmarsch in den Donau-Auen, um anschließend eine Paddeltour zu machen. Ein ganz schlauer Schüler aus dem Politikkurs von Frau Hoppenstedt testete die Wasserqualität der Donau. Am nächsten Tag sollte sich herausstellen, die Wasserqualität war schlecht. Abends ging es dann in eine bekannte Wiener Brauerei. Dort lernten wir viel über Bier und nahmen anschließend an einer Verkostung teil. Der Abend endete mit „Freigang“.

Früh morgens ging zurück nach Hamburg. Unser Wassertester vom Vortag war Gesprächsthema im ganzen ICE, nachdem mehrere Toiletten und das Bordbistro gesperrt worden waren.

Abschließend kann man sagen, dass es eine sehr erfolgreiche Studienfahrt war. Danke für eure starken Nerven Frau Hoppenstedt und Herrn Haß!

Nico Burfeind & Thorben Bruns aus dem Politikkurs von Herrn Haß